Johann Gerhard – lutherische Orthodoxie zwischen Dogmatik und Spiritualität (aktualisiert)
Johann(es) Gerhard (geb. 17.10.1582 in Quedlinburg, gest. 17.08.1637 in Jena) gehört zu den bedeutendsten nach-reformatorischen Theologen lutherischer Prägung. Noch nicht der Erstarrung protestantischer Orthodoxie verfallen, ist er ein durchaus eigenständiger Denker. Er bedient sich zwar noch der Loci-Methode (Local-Methode) in seiner Hauptschrift, den Loci communes, zeigt sich schon eine gewisse analytische Kraft (vgl. die dann dominierende Analytische Methode). […]
Mystik und Meditation im Spiegel von Paul Gerhardt und Gerhard Tersteegen
I. Das Band der Mystik : Paul Gerhardt oder Die Kirchenlieder des Standhaften (Vgl. Gerhard Rödding in FAZ 19.03.2007) I.1. Die Bedeutung der Lieder Gerhardts: „Evangelische“ Mystik „Was klassisch ist“, so Hans-Georg Gadamer in „Wahrheit und Methode“, „das ist herausgehoben aus der Differenz der wechselnden Zeit und ihres wandelbaren Geschmacks – […]
Paolo Astorri: Lutherische Theologie, kanonisches Recht und Vertragsrecht in Deutschland von der Reformation bis ins frühe 18. Jahrhundert
Paolo Astorri: Lutheran Theology and Contract Law in Early Modern Germany (ca 1520 – 1720)Law and Religion in the Early Modern Period / Recht und Religion in der Frühen Neuzeit, Bd. 1– Details >>> Paderborn: Schöningh 2019, XX, 657 pp. — ISBN 978-3-506-70150-3 — Verlagsinformation Es ist eindeutig, dass die lutherische Reformation wesentlich zu Veränderungen in theologischen […]