Rezensionen

Martyrium und [Selbst-]Opfer im Kontext des modernen Mittleren Ostens

Dieser Band präsentiert die überarbeiteten Beiträge eines Workshops an der Freien Universität Berlin aus dem Jahr 2011: “Traditions of Martyrdom in the Modern Middle East”. Entstanden ist dadurch eine Vergleichsperspektive im Blick auf das Märtyrerverständnis in den monotheistischen Religionen, aber auch unter Berücksichtigung hinduistischer Traditionen am Beispiel von Mahatma Gandhi.

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Albert von Schirnding: Lebenswege im Alter

Bis zum Alter von 30 Jahren und im Alter ab 70 Jahren verändert sich die Persönlichkeit der Menschen so stark wie in keiner anderen Lebensphase. Das Älterwerden bringt viele Verluste und Kränkungen mit sich. Aber auf der anderen Seite stehen auch viele Erfahrungsgewinne.

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Das Nachleben/Weiterleben Jesu interreligiös – christliche und nichtchristliche Traditionen
Buch des Monats August 2023

In dieser Aufsatzsammlung werden Forschungen präsentiert, die die (Nach-)Wirkungen Jesu innerhalb des Christentums und darüber hinaus zeigen, einschließlich seines vielfältigen Nachlebens/Weiterlebens in Literatur und Kunst, sozialer Gerechtigkeit und nichtchristlicher Traditionen seit zweitausend Jahren und insbesondere im gegenwärtigen globalen Kontext.

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Davids Charakter in Judentum, Christentum und Islam

König David gehört zu den zentralen Persönlichkeiten in allen großen monotheistischen Traditionen.
Er steht im Allgemeinen für die heroische Vergangenheit des (eher imaginären als realen)
alten israelitischen Reiches und wird mit messianischen Hoffnungen für die Zukunft in Verbindung gebracht.

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Handbuch der Religionen (HdR)

Das seit 1997 erscheinende Handbuch der Religionen (HdR) wird von dem Religionswissenschaftler Udo Tworuschka (Friedrich-Schiller-Universität Jena) und dem Historiker Michael Klöcker (Universität zu Köln) herausgegeben.

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Postkoloniale Theologen vor dem Horizont Lateinamerikas

Postkoloniale und dekoloniale Studien machen immer mehr von sich reden. In den letzten beiden Jahrzehnten entwickelten sich in unterschiedlichen Kontexten und Sprachräumen weltweit verschiedene Versuche, die Lernfortschritte der postkolonialen Studien auch für die Theologie fruchtbar zu machen. Dieses Lehrbuch gibt einen grundlegenden Einblick in dieses Gebiet, indem es sich an zentralen Begriffen und Methoden orientiert.

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Putin und Russland. Bedrohliche Radikalisierungen

Als Ende der 1980er-Jahre die Sowjetunion zusammenbrach, ahnte niemand, dass ein ehemaliger KGB-Agent sich über Jahrzehnte als russischer Präsident behaupten würde. Michael Thumann, der seit über 25 Jahren aus Osteuropa für die ZEIT berichtet, legt nun ein atemberaubend geschriebenes Buch mit dem Thema vor: ARCHIPEL PUTIN – INNENANSICHTEN AUS DEM BEDROHLICHSTEN REGIME DER WELT.

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Religion(en) in der Stadt
Buch des Monats Dezember 2023

Religion existiert nicht im luftleeren Raum. Sie ist gebunden an Orte und Gebäude, lokale Gepflogenheiten und regionale Mentalitäten. Auch die vermeintlich säkulare Stadt erweist sich bei näherer Betrachtung als religiös geprägter Raum. Kirchtürme und Minarette sind weithin sichtbare Manifestationen von Transzendenz.

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Richtung Orient – Sehnsuchtsorte der Kunst
(Buch des Monats Juni 2024)

Angesichts der Debatten um die Blickverengungen iund -verzerrungen in den westlichen Orientverständnissen, lohnt es, mit Hilfe des bereits 2021 erschienenen Buches der renommierten Straßburger Kunsthistorikern Christine Peltre über den „orientierenden“ Blick in der (westlichen) Kunst weiter nachzudenken. Ihre Episoden laden dazu ein, die „Bilder“ der verbreiteten Orientfaszination kritisch und zugleich postkolonialistisch zu hinterfragen.

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Dossiers

Annemarie Schimmel – mit dem Orient vertraut werden

Annemarie Schimmel (geb. 07.04.1922 in Erfurt, gest. 26.01.2003 in Bonn)
war eindeutig die bedeutendste deutschsprachige Islamwissenschaftlerin und Orientalistin des
20. Jahrhunderts. Aus ihren Forschungen erwuchs eine immense Literatur, die in viele Sprachen übersetzt wurde. Sie selbst sprach fließend die Sprachen großer Weltkulturen.

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Dossier: Die Zisterzienser in Europa

Die Zisterzienser traten als Reformorden im Mittelalter auf, weil sich im Klosterleben vieles an Maßlosigkeit und Verwilderung eingeschlichen und etabliert hatte, was dem benediktinischen Klosterideal völlig widersprach.

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Förderungen durch die Stiftung "Omnis Religio"

Förderprojekte der Stiftung „Omnis Religio“ 2024

Die Stiftung „Omnis Religio“ zeichnet mit ihrem Förderpreis jedes Jahr Bildungseinrichtungen und Initiativen aus, deren Zielsetzungen interkulturell und interreligiös geprägt sind. Zugleich soll damit zum Ausdruck gebracht werden, dass angesichts zunehmender Konflikte interkulturelle Friedensarbeit – oft unter schwierigsten Bedingungen – umso dringender wird.

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