Johann Gerhard: Lutherische Hermeneutik zwischen dogmatischer Verfestigung und Geistinspiration
Unterschrift von Johann Gerhard(vom Cover der Meditationes — Ausgabe:Frommann-Holzboog) Der lutherische Theologe Johann(es) Gerhard (1582 – 1637) zeichnet sich dadurch aus, dass er noch nicht der Erstarrung protestantischer Orthodoxie verfallen ist. Von der Reformation und der von Philipp Melanchthon entwickelten Loci-Methode herkommend (vgl. Melanchthon: Loci Communes), zeigt seine Hauptschrift, die Loci communes, bereits eine gewisse analytische Kraft, wie sie in der dann […]
Reinhard Kirste: Biblische Hermeneutik im Horizont des Heiligen Geistes. Anstöße aus der lutherischen Orthodoxie
Mit der Arbeit: Das Zeugnis des Geistes und das Zeugnis der Schrift. Das testimonium spiritus sancti internum als hermeneutisch-polemischer Zentralbegriff bei Johann Gerhard in der Auseinandersetzung mit Robert Bellarmins Schriftverständnis (1975) Göttinger Theologische Arbeiten, Bd. 6. Göttingen: V & R 1976, 253 S. Personenregister wurde Reinhard Kirste im Jahr 1975 zum Dr. theol. an der Kirchlichen Hochschule Berlin (jetzt Teil der Humboldt-Universität Berlin) […]
Für die Freiheit der (islamischen) Theologie
Das Buch des islamischen Theologen Mouhanad Khorchide „Islam ist Barmherzigkeit“ hat auf islamischer Seite für erhebliche Unruhe gesorgt Vgl. die Rezension der Interreligiösen Bibliothek – „Buch des Monats Februar 2013“ Qantara.de vom 01.03.2013 berichtet, dass Khorchide als Leiter der islamischen Religionslehrerausbildung in Münster nicht nur aus dem fundamentalistisch-islamischen Lager aufgefordert wurde zu „bereuen“, also zum […]