Zwischen Bergbau, Salz und Chemie – zur Geschichte der Hochschule Merseburg

Markus Krabbes; Jörg Kirbs (Hg.): Hochschulchronik
Erlebte Geschichte aus erster Hand :

Beiträge zur Entstehung und Entwicklung der der Hochschule Merseburg
Eigenverlag 2026, 339 S.

ISBN 978-3-948058-62-3


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Merseburg
, eine der ältesten Städte Mitteldeutschlands in Sachsen-Anhalt, ist vor allem für die Merseburger Zaubersprüche (älteste althochdeutsche Schriftzeugnisse), das historische Dom- und Schlossensemble sowie als Teil des Chemiestandorts Buna/Leuna bekannt. Die Stadt an der Saale blickt auf eine über 1000-jährige Geschichte zurück.
Der Merseburger Dom ist einer der bedeutendsten Kathedralbauten Deutschlands und war Lieblingsort des einzigen heiliggesprochenen Kaiserpaars, Heinrich II. und Kunigunde. Einer der berühmtesten Chronisten des Mittelalters, Bischof Thietmar von Merseburg, legte 1015 den Grundstein zum Bau der Kathedrale.

In eine andere Richtung und doch wesentlicher Teil der Stadtgeschichte Merseburgs vom Mittelalter bis in die Neuzeit ist neben ihrer Lage an einer alten Bergbauregion und dem damit verbundenen Salzförderungsgebiet (Salzstraßen mit den berühmten Salinen von Halle) die Hochschule Merseburg. Angesichts des Themenjahres „70 Jahre Hochschulcampus“ im Jahr 2024 entstand das vorliegende Buch, das die Entwicklung des Hochschulcampus Merseburg von der Gründung der Technischen Hochschule „Carl Schorlemmer“ 1954 bis zur heutigen Hochschule Merseburg nachzeichnet. Im Mittelpunkt stehen die Neugründung der Hochschule 1992, der Wandel der Studienprofile sowie die Anwendungsorientierung in Lehre und Forschung. Ziel des Projekts ist es, die Geschichte des Campus zu dokumentieren und Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus Studium, Lehre und Forschung durch Interviews und Beiträge zu Wort kommen zu lassen, um zentrale Entwicklungslinien und das studentische Leben sichtbar zu machen.

In diesem Band befindet sich auch ein Beitrag des Wirtschaftsprofessors Dr. Eckhard Freyer, der zu den prägenden Gestalten gehört, die den Ausbau und die Konsolidierung der Hochschule Merseburg vorantrieben.
Interreligiöse Bibliothek(IRB) – Redaktion

Eckhard Freyer: Erfahrungen im Kontext der Hochschule Merseburg:
Wirtschaft, Wissenschaft1, Krieg und Frieden

1. Bergbau und die Industrialisierung in Mittel-Deutschland

Die Gedanken zum 70 jährigen Bestehens des Hochschulcampus der HOME beginnen auf der Basis Braunkohle: 16 -47 Mill. Jahre alt entstand vom Eozäan bis Miozän. Sie erreicht v.a. im Geiseltal eine Maximalmächtigkeit bis 120m2. Die älteste Braunkohlengewinnung Sachsen-Anhalts datiert aus dem 14. Jahrhundert. Braunkohle Vorräte wurden Impuls bei der Industrialisierung in Mittel-Deutschland. Bergbau und Industrialisierung sind weithin sichtbar und werden auch in Zukunft das Landschaftsbild prägen. „Mit der Rekultivierung der Bergbaufolgelandschaften entstehen hier neue Natur- und Kulturlandschaften.“ (Glück Auf Tour-Geschichte)3

Aufgrund der Kontakte zur Industrie betreute ich viele studentische Arbeiten und Gastdozenten, auch in Verbindung und Kooperation mit relevanten Firmen der Region, u.a. der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft mbH – MIBRAG 4.

2. Anfangsschwierigkeit(en) im Braunkohlerevier-Chemiedreieck

Alle Aufbauarbeiten im Transformationsprozess5 brachten extreme Belastungen für die Hochschule, besonders die Infrastruktur betreffend (z.B. Telekommunikation). Im Zuge der Einheit wurden Fehler gemacht, und diese wirken bis heute. Doch verdecken die Probleme oft, was gemeinsam erreicht wurde!

Im März 1994 kam ich als Lehrender an die FH Merseburg6 und wurde zum Gründungsprofessor für die Lehrgebiete Finanz- und Investitionswirtschaft (ab 1999 zwei Professuren).
Aufgrund der Strukturprobleme sank die Einwohnerzahl in Merseburg von über 60000 auf 34000, so dass sich h die bisherige Wohnungsknappheit für Lehrende und Studierende verbesserte.7

Durch den Weggang von zwei Professoren für Volkswirtschaftslehre (VWL) im Jahr 1996 war ich einige Jahre der einzige Professor9 im umfangreichen Diplom-Fach VWL, als u.a. am 1. Januar 1999 der Euro „as a common EU currency on the global financial markets!“ eingeführt wurde. 10

Hochschullehre, Auslandserfahrungen und intrinsische Motivation führten zu einem Leben im nicht unproblematischen Spagat zwischen Beruf und Privat. Allerdings blieb kaum Zeit für Forschung13.
Es kamen Aufgaben als Mitglied von Berufungskommissionen, in Fachbereichs-Rat, Konzil, Kuratorium. u.ä. hinzu. Das bedeutete einen umfangreichen Verwaltungsaufwand!14. Zugleich erfuhren meine Lehrgebiete neue Herausforderungen in der Forschung15: (Erneuerbare) Energie und Veränderungen der Finanzmärkte, Wirkweisen der globalen Finanzinstitutionen, usw.

Basierend auf Fragen zu Finanzierung beteiligten wir uns ab 1996 mit Studierenden an Existenzgründer-Wettbewerben: u.a. mit der Merseburger Innovations- und Technologiezentrum GmbH (MITZ), ebenfalls die erfolgreiche Teilnahme an Postbank Finance Awards 2003-2014: mit Preisgeld von 100.000 € der Postbank AG als dem höchstdotierten Hochschulwettbewerb.
Diese Herausforderungen mussten sinnvollerweise mit einem an Gesundheit orientierten Lebensstil verbunden werden,
vgl. Alfred G. Frei/Gerlind Marx (Hrsg.) „Fahrrad – Vesper– Finanzwirtschaft“, Merseburg 2014.

3. Schülerlabor „Chemie zum Anfassen“

Auf Initiative der Hochschule Merseburg und des Vereins Sachzeugen der Chemischen Industrie e.V. nahm das Schülerlabor mit einem Startkapital von 1 Million DM aus der DOW Foundation 1997 die Arbeit auf. Das Projekt wurde finanziell über den Freundeskreis der Fachhochschule Merseburg e.V. (heute Förderkreis der Hochschule Merseburg e.V.) realisiert. Als Schatzmeister für Buchhaltung, Finanzdispositionen usw. verantwortlich (ohne Deputatsminderung) – konnten wir im ehrenamtlichen Vorstand die Millionenspende adäquat abwickeln . Hinzu kamen Drittmittel-Projekte mit der Bundesbank für unsere Hochschulbibliothek, mit der regionalen Kreissparkasse und der Postbank zur Förderung der Hochschule.

4. Engagement im Hochschullehrerbund (hlb) und Hochschulstrukturen

Der Hochschullehrerbund hlb ist der Berufsverband der Professorinnen und Professoren an an deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit 7800 Aktiven Mitgliedern. Er fördert die Kommunikation zwischen den Lehrenden und die Beziehungen zwischen den Fachhochschulen sowie Wirtschaft, Verwaltung und sonstigen Bereichen der Gesellschaft16. Die hlb-Arbeit brachte Anerkennung: Sachsen-Anhalt stärkte die Wissenschaft an den Hochschulen des Landes durch eine gesetzliche Grundlage für die Verleihung des Promotionsrechts an Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW)17. Für den hlb war ich bis zur Mitglieder-Delegiertenversammlung am 22.10.2022 kommissarischer hlb-Vorsitzender.

5. Demokratische Kultur und Hochschulen

Besonders die Neuen Bundesländer mussten sich mit den Auswirkungen globaler Transformationsprozesse auseinandersetzen. Als Beitrag zur Politischen Sozialisation an Hochschulen und zum Verständnis von demokratischen Gestaltungsprozessen mit Studierenden erschien fachbereichsübergreifend wichtig die Vernetzung mit Staat, Politik, Zivilgesellschaft, Medien und Wissenschaft 19. „Studenten der FH Merseburg initiierten 2007 als Plattform für politische Bildung usw. den Verein für Demokratiegeschichte Sachsen-Anhalt e.V.“ Denn Hochschulen sollen nicht nur fachliche Bildung, sondern auch Demokratie vermitteln. Hier wirkte ich im Vorstand mit, organisierte eine Russlandfahrt und hielt auch extern entsprechende Vorträge.

6. Merseburg, Mobilität und Verkehrswende

Mehr als ein persönliches Hobby: Seit 1994 war mein Anliegen Radfahren in intermodalen Verkehrsnetzen21 für den Klimaschutz: Es ist eine sichere und kostengünstige Alternative zu anderen Beförderungsmitteln um CO2-Emissionen und Verkehr zu reduzieren. Vgl. http://www.saale-unstrut-tourismus.de/
Um Klimaneutralität zukünftig zu erreichen bedarf es des Engagements vieler in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft: Adäqute Fahradkultur und Wohnen auf dem Campus, damit nicht die Pkw wie 1990er Jahren und auch die Parkplätze weiter zunehmen. Wie wir uns fortbewegen, beeinflusst die Zukunft in unseren Städten.

7. Ausblick für die Industrie-Kulturlandschaft Mitteldeutschland

„Der Ausstieg aus der Braunkohle ist beschlossen. Damit steht der Region ein erneuter Strukturwandel bevor vom Industrie- zum Innovationsstandort.“22 Der Ausstieg bringt mit den Hochschulen und Forschungseinrichtungen die besten Voraussetzungen und über 1,5 Mrd. € an Einnahmen. Das neue Umweltdatenzentrum des Bundes in Merseburg arbeitet ab 2024 für die Energiewende.
Sachsen-Anhalt gehört zur Spitzengruppe bei der Produktion regenerativer Energien, bei Forschung und Entwicklung im Bereich grüner Wasserstoff: die chemische Industrie ist Abnehmer.23 Das ist bedeutend für kommende Herausforderungen wie Struktur- und Klimawandel sowie eine nachhaltige Weiterentwicklung des Campusareals. Besonders wichtig bleibt die Finanzierung: Nachhaltigkeitsaspekte haben wir früh in Forschung und Lehre behandelt24. Es sei daran erinnert, dass 2023 das wärmste Jahr seit 125 Jahren war. Eine Ursache dafür sind die hohen CO2-Emissionen 25.

8. Krieg und Friede – Geopolitik

Bei Auflösung der UdSSR am 31. 12. 1991 fiel die Westgruppe 1992 unter das Kommando des Präsidenten der Russischen Föderation. Er versicherte, den Abzug bis Ende 1994 durchzuführen.26 Im Dezember 1994 begann auf Initiative der Universität Frankfurt/Main durch Professor Frank Gäbler unsere Kooperationsvereinbarung (DAAD-Gast-Dozenten, etc.) mit der Akademie Ternopil Ukraine/heute West Ukrainian National University. Dutzende Besuche und Projekte (auch mit Studierenden beider Hochschulen) erfolgten in Merseburg und in der Ukraine .

Die Auflösung des Warschauer Pakts und der UdSSR 1991 brachte die NATO auf Identitätssuche Kontext der Partnerschaften. Doch Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine 2022 hat die Landkarte Europas verändert. Er kostete Tausenden das Leben und zwang Millionen Menschen in der Ukraine auf die Flucht. Die Solidarität mit Kyjiw im 75. Gründungsjubiläum des Nordatlantikpakt 2024 ist wichtig. www.nato.

Die Bundesregierung will die Militär-Hilfen für die Ukraine27 im eigenen Interesse, des EU-Beitritts und den Wiederaufbau der Ukraine erhöhen: Doch es ist einfacher, Kriege zu beginnen, als sie zu beenden, vgl Statistiken zum Ukraine-Konflikt.
Ukraine Geber-Länder 2023: (eigene Berechnungen)

 MilitärischHumanitärFinanziellSumme
EU-Institutionen02,174,977
USA42,13,523,869,4
Deutschland17,03,04,024,0
Großbritannien6,50,56,613,6
Norwegen3,60,23,57,3
Japan01,05,56,5
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1377028/umfrage/kosten-fuer-den-wiederaufbau-der-ukraine-nach-sektoren

Der Wiederaufbau der Ukraine kostet etwa 400 Mrd $28. Daher haben Westliche Zentralbanken Guthaben der russischen Zentralbank in Höhe von 350 Milliarden US-Dollar eingefroren, vgl. Europarat: „Schadensregister im Zusammenhang mit der russischen Aggression gegen die Ukraine.“

Abschließend sei an Winston Churchills Rede „The Tragedy of Europe“ 1946 an der Universität Zürich erinnert, um aus den Trümmern die «Vereinigten Staaten Europas» zu errichten. Wichtig zur Friedenssicherung trug Michail Gorbatschow 1987 bei und „das gemeinsame Haus Europa“ – ind das die Deutschen und ihre Demokratie seither
noch intensiver eingebunden sind.

ANMERKUNGEN

Der Autor, Dr. Eckhard Freyer (*1949) lehrte als Ökonomie-Professor von 1994 – 2015 an der Hochschule Merseburg. Er ist seit 2003 stellvertrender Vorstandvorsitzender der Stiftung „Omnis Religio“.
>>> Mehr zu Eckhard Freyer >>> Beiträge in der Interreligiösen Bibliothek (IRB) >>>

1 Als älteste Universität in Europa gilt Bologna, 1088 gegründet. 1999 begann in Bologna ein „Europa des Wissens“ um einen „europäischen Hochschulraum“, um die Mobilität von Studierenden und Dozierenden erleichtern.
— Daniel Hechler / Peer Pasternack: Deutungskompetenz in der Selbstanwendung. Der Umgang der ostdeutschen Hochschulen mit ihrer Zeitgeschichte, 225 S. Halle 2011 und
— Peer Pasternack / Thomas Erdmenger: Hochschulen, demografischer Wandel und Regionalentwicklung.
Der Fall Sachsen-Anhalt, WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt, Wittenberg 2011,
Peer Pasternack: 25 Jahre Wissenschaftspolitik in Sachsen‐Anhalt: 1990–2015. Halle‐Wittenberg 2016.

2 Alfred Georg Frei/ Eckhard Freyer: Urpferdchen, Elefanten, Bienenfresser –
Der Geiseltalsee in Geschichte und Gegenwart. In: Umweltökonomische Probleme in Gesellschaft und Betrieb – für J. Blacezak, Aachen 2013, p. 301-312.

3 Bis 2038 soll lt. Bundesregierung mit dem „Kohleausstiegsgesetz“ das letzte Kohlekraftwerk in Deutschland stillgelegt werden. Der Bund unterstützt den Strukturwandel in den Kohleregionen. Das wird Deutschlands Anteil am CO2-Ausstoß reduzieren.

4 Berkner, Andreas (Hg.) / Kulturstiftung Hohenmölsen (Hg.): Bergbau und Umsiedlungen im Mitteldeutschen Braunkohlenrevier, 528 S, Leipzig 2022

5 Externe Akteure des komplexen Reformprozesses 1989-1993 : Wissenschaftsrat, Länderregierungen, Rektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und Hochschulstrukturkommissionen.
Karl-Hermann Steinberg, letzter Umweltminister der DDR seit 1973 in Merseburg: „Ich komme von hier … habe den Dreck erlebt.“ MZ 22.6.21. https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/informationen-zur-stasi/themen/beitrag/podcast-umweltzerstoerung-im-chemiedreieck.

6 Arbeitsauftrag August-November 1994 der GTZ [Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit bis 2011, jetzt GIZ] in Indonesien; vgl. Freyer/de Jong: Indonesien auf dem Holzweg, Tropenwaldvernichtung auf Kalimantan,
in: Ev. Kommentare Nr. 11/ November 1995

7 Um das Zusammenwachsen der alten und neuen Länder zu beschleunigen wurde 1991 das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit gestartet. Für die Verkehrsprojekte wurden insgesamt 42 Milliarden € ausgegeben: u.a. für die Bahnmagistrale Nürnberg – Erfurt – Leipzig/Halle – Berlin. https://www.vde8.de/

8 1934/35 entstanden Flugplatz/Kaserne der Luftwaffen-Fliegergarnison. Ab 1951 war dort die 6. Fliegerdivision der CCCP/WGT. Heute ist es der zivile Flugplatz Merseburg. Die Bundesrepublik gab zur Finanzierung des Abzugs der WGT für heimgekehrte Soldaten in der UdSSR 12 Milliarden D-Mark, davon 7,8 Mrd. DM für den Wohnungsbau.

9 Die Studierendenzahl erreichte 2000 an der Hochschule Merseburg mit 3.600 Studierenden ihre Höchstzahl. Dies hielt bis 2007 an. Danach machten sich die nach 1990 gesunkenen Geburtenzahlen bemerkbar. Ab 2006 kamen Studierende aus China von der Jiangsu University in Betriebswirtschaftslehre.

10 Eckhard Freyer: Die Preise und der Euro werden stabil sein, Interview in:
General-Anzeiger, 109. Jg. vom 26. 1. 1999, S. 10.

11 vgl. Bernd Janson: Fußball ist unser Leben, in Alfred G. Frei/ Gerlind Marx (Hrsg.) „Fahrrad – Vesper – Finanzwirtschaft“, Merseburg 2014, S.151-158. https://bonn.fvm.de/

13https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/hochschullehrer-sind-am-seltensten-krank-1599.
E. Freyer: Europäische Integration und deutsche Fachhochschulen In: DNH 4-15, S.114-118.

14 Vgl. Wissenschaftsrat: Empfehlungen zur künftigen Struktur der Hochschullandschaft in den neuen Ländern und im Ostteil von Berlin.Teil I bis IV. Köln 1992.
Friedrich Thießen (Hg.): Die Wessis: Westdeutsche Führungskräfte beim Aufbau Ost, Köln 2009 und
HOME Forschungs- und Rektoratsberichte div. Jg. Freyer, Eckhard: Die Hochschule Merseburg, in DNH 2-3/2010, S. 36 -39

15 Eckhard Freyer: Finanzwirtschaft und Hochschulentwicklung. In: Lars Tegtmeier * Petra Sandner (Hrsg.) Unternehmensrechnung, S 41-53, Aachen 2016;
und zu ethischen Aspekten der Finanzwirtschaft. NACHHALTIGE FORSCHUNG AN DER HOCHSCHULE MERSEBURG: EIN VISIONÄRER RÜCKBLICK AUS DEM JAHR 2052, Von Vanessa Sever, Greta Jäckel, Dr. Agneta Jilek, Larissa Lösser, Merseburg 2022, in:
HOME Magazin 26: 30 Jahre Hochschule Merseburg, 15. Jahrgang | Merseburg 2022

16Für Erhaltung der natürlichen und sozialen Ressourcen beim nachhaltigen Investieren ist zur Lösung der Zukunftsherausforderungen (Umwelt- und Klimaschutz, Ressourcenschonung, gesellschaftlicher Wandel…) jeder investierte Euro an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften richtig. https://www.badwiesseerkreis.de/wp-content/uploads/2023/11/Resolution-Forschung-an-HAWs.pdf

17„Forschungsstarke Fachrichtungen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) in Sachsen-Anhalt können das Promotionsrecht erhalten. Die Ergebnisse der Verleihung sind nach zehn Jahren zu evaluieren“hlb-Bonn, 12. Mai 2020.  Die HS Merseburg hat September 23 den ersten Doktortitel in Sexualwissenschaft verliehen. 

19 Der Beamte muss sich durch sein gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen und für ihre Erhaltung eintreten.
vgl. E. Freyer: Die Finanzierung der Medien von Bürgern für Bürger, in: Kai Köhler-Terz, Bürgermedien in den Offenen Kanälen Sachsen-Anhalts, Aachen 2012, S. 373- 378.

20 E. Freyer: Die Transsib ist ein Mythos. In: Festschrift Bischoff, Kunstreisen 1996 – 2010, Halle/S. 2012, p. 95. ders. Pflicht zum Gemeinwohl, in: MZ, campus – These der Woche, 27.1.2010, S. 9. https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/erbe_und_vermittlung/detail/verein_fuer_demokratiegeschichte_sachsen_anhalt_ev.html.

21 Alfred Frei, Gerlind Marx (Hg.): Festschrift Freyer : Fahrrad – Vesper – Finanzwirtschaft, 206 Seiten, 2015. Basierend auf meinem Beitrag für eine zukunftsfähige und klimafreundliche Mobilität: als langjähriger Bahnfahrer www.stadtradeln.de.

22 „Die Herausforderung ist es, alle relevanten, von z.T. konkurrierenden Interessen geleitete Akteure zu Partnerschaften zusammenzubringen, um den Strukturwandel gemeinsam und aus eigener Kraft zu bewältigen. Deshalb gründeten wir 2015 Förderverein zum Aufbau des Dokumentationszentrums IndustrieKulturlandschaft Mitteldeutschland e.V. … bauen im Besonderen auf Erfahrungen des erlebten Strukturwandels nach 1989/90.“ Förderverein zum Aufbau des Dokumentationszentrums IndustrieKulturlandschaft Mitteldeutschland e.V.

23 „Der Saalekreis ist der wirtschaftsstärkste Landkreis in Sachsen-Anhalt. Der Erfolg der Region beruht auf einer ausgeprägten Chemieindustrie sowie guten Bedingungen für Handel und Logistik. Das Zentrum des Landkreises ist Merseburg. Dort konzentriert sich das kulturelle und wissenschaftliche Leben der Region. Die HS Merseburg ist Impulsgeber für Region und Land. https://strukturwandel.sachsen-anhalt.de/revier-entdecken/saalekreis

24 E. Freyer: Vollversorgung ist möglich – erneuerbare Energien: Aufbruch ins solare Zeitalter,
in: GA v. 29.8.2005, S.7.
Eckhard Freyer / Hassan Osman : Aspects of Desertec – between Algeria and Central Germany. In: Umweltökonomische Probleme in Gesellschaft…für J. Blacezak, 2013, p. 313 – 320.
Angesichts einer v.a. in ärmeren Ländern schnell wachsenden Weltbevölkerung, die auch einen höheren Lebensstandard anstrebt, ist die Klimadiskussion der COP28 UAE.

25 Vgl. Franz Mauelshagen: Geschichte des Klimas. VON DER STEINZEIT BIS ZUR GEGENWART. C.H. Beck 2023. Der Ukraine-Krieg stößt mit 150 Millionen Tonnen an CO2-Äquivalenten mehr CO2 aus als Belgien in einem Jahr. Lennard de Klerk-Studie auf der Weltklimakonferenz in Dubai.

26 Entscheidende historische Ereignisse anders hätten verlaufen können: Ostpolitik, Mauerbau, Kalter Krieg. Die Ukraine war 1990 die drittgrößte Atommacht. Russland sagte der Ukraine eine Achtung der Souveränität zu, und sperrte sich gegen die NATO-Osterweiterung. 1994 wurden die letzten Soldaten der Westgruppe verabschiedet, und eine „Partnerschaft für den Frieden“ geschaffen.

27 E. Freyer: EU-BREXIT and CEE/UKRAINE: „EUROPE´s Future Healthier and for socio-economic LEADERSHIP“ in: JEE- Journal of European Economy, Vol 19 Nr, 3/2020, pp. 423-439.
Vgl.Manfred Kohler: Eckhard Freyer – Pionier für die internationale Zusammenarbeit..,
in: Alfred G. Frei/Gerlind Marx (Hrsg.) „Fahrrad – Vesper – Finanzwirtschaft“, Merseburg 2014, S- 159-170. https://www.hup.harvard.edu/collection.php?cpk=1050
Aus Ternopil 2023:„Deutschland ist wirklich einer der größten Freunde der Ukraine … nicht nur um die Versorgung mit Ausrüstung und Geld, sondern vor allem „um das Gefühl der Unterstützung in unseren Herzen“.

28Anders Aslund,Stockholm Free World Forum «Reconstruction, Reform,
and EU Accession for Ukraine» (Frivärld, 2023).
Eckhard Freyer / Ihor Lishchynsky , Mariia Lyzun: DEVELOPMENT OF RENEWABLE ENERGY: EXPERIENCE OF(Central/East)GERMANY FOR UKRAINE. Journal of European Economy, no. 3/2021
>>> Ukraine-Krieg und Wirtschaftssanktionen, 2022 — Retrieved from Estonion Discussion on Economic Policy