Ismail Çoban – Künstler zwischen den Welten

Ismail Çoban (01.01.1945 in Çorum, Türkei – 24.11.2024 in Wuppertal). Er „kam 1969 über Umwege nach Deutschland. Hier setzte er an der Werkkunstschule Wuppertal sein Kunststudium fort. Ab 1971 arbeitete der Wahl-Wuppertaler als freischaffender Maler und Grafiker. Nachdem er 1976 die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hatte, bezog Ismail Çoban im Jahr 1987 sein architektonisch selbst entworfenes Atelierhaus am Hahnerberg: Im Taunusweg lebte er mit seiner Familie auf 650 Quadratmetern, 450 Quadratmeter davon nutzte er als Ausstellungs- und Werkräume.


An rund 400 Ausstellungen über Deutschland hinaus beteiligt
Im Laufe seines jahrzehntelangen Schaffens bestritt der renommierte Künstler rund 160 Einzelausstellungen und weltweit zirka 400 Ausstellungen. Seine Bilder, die Çoban selbst als „Lyrischen Realismus“ einordnete, hängen in über 20 Museen, darunter auch in Wuppertal. Die Çoban-Malereien sind voller Farben und Symbolik, seine Skulpturen sind geheimnisvoll. Der Hahnerberger verstand sich als Mittler zwischen den Welten, Çobans Kunst ist von der türkischen wie von der deutschen Kultur geprägt – er selbst bezeichnete sich als >Welten-Künstler<“.
(aus „Cronenberger Woche“, 25,11.2024)

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Publikationen (Auswahl)
Malerei, Radierungen, Holzschnitte (mit Werkverzeichnis). Düsseldorf: interna 1980, o.S.

            

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Details: Interreligiöse Bibliothek, Katalog Nr. 6455

ZUM BEISPIEL
zehn farb-radierungen oder ein orientalisches antimärchen nacherzählt und mit einem vorwort versehen von eike pies. Wuppertal: Atelier Coban 1976, 10 Farbradierungen +Text (87/100)
Links oben – Nr. 4: Yonus, der Prophet und die Gemeinschaft von Göreme

Der Reiter, an den „Erlkönig“ erinnernd