<<< Foto: Besuch im Goethe-Theater Bad Lauchstätt 2010
Karin Kirste, geb. Runge (*13.11.1942) wurde im polnischen Pabianice geboren (Zwillingsbruder Peter). Sie gehörte der deutsch-evangelischen Minderheit an, die sich nach der 2. Teilung Polens 1793 dort ansiedelte. Im Januar 1945 musste sie mit ihren Eltern und Geschwistern nach Deutschland fliehen.
Sie wuchs im brandenburgischen Pritzwalk auf, ging dort zur Schule und machte den Abschluss der Polytechnischen Oberschule (10. Klasse, vergleichbar Realschulabschluss). Sie engagierte sich intensiv in der evanglisch-kirchlichen Jugendarbeit („Junge Gemeinde“) und erhielt auch Orgelunterricht an der Schuke-Orgel der St. Nikolai-Kirche.
Nach dem Besuch der Polytechnischen Oberschule in Pritzwalk absolvierte sie von 1959 bis 1962 eine Ausbildung als Medizinisch-Technische Assistentin (MTA) an den Fachschulen in Eisenhüttenstadt und Luckenwalde. Dort machte sie auch 1962 ihr Staatsexamen (Gesamtnote: gut).
Von 1962-1968 arbeitete sie als MTA in der Poliklinik und im Kreiskrankenhaus Pritzwalk und wurde dort 1965 für ausgezeichnete Leistungen staatlich geehrt.
1968 zog sie nach Ost-Berlin („Hauptstadt der DDR“) und arbeitete im Zentrallabor des Oskar-Ziethen-Krankenhauses in Berlin-Lichtenberg.
Im Rahmen der sog. Familienzusammenführung durfte sie im April 1970 in die Bundesrepublik offiziell ausreisen (20.04.1970) und heiratete am 24. August desselben Jahres den evangelischen Theologen Reinhard Kirste, der zu dieser Zeit Gemeindepfarrer der Ev.-Luth. St- Cosmas- und Damian-Gemeinde in Hildesheim-Marienrode war.
Von 1970-1975 war sie dann als MTA im Labor des Städtischen Krankenhauses Hildesheim tätig. Gleichzeitig arbeitete sie in vielen Bereichen ehrenamtlich in der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Marienrode mit, u.a. dort auch durch Orgelvertretung. Durch die Übernahme des Ev. Schulreferats des Kirchenkreises Iserlohn durch ihren Ehemann, wechselte sie zum Jahr 1976 ebenfalls nach Iserlohn und arbeitete bis 2001 wiederum als MTA, und zwar im Labor des St. Elisabeth-Hospitals Iserlohn.
| Am Hundertwasserhaus, Markthalle Altenrhein,Bodensee (2015) |
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| Vor dem Bild: „Trialog“: Juden – Christen – Muslime |
| Besuch in Versailles, Dez. 2015 |
| Buchschwingung, Edelstahl, 2004, Symbol der Interreligiösen Bibliothek (IRB) |
Karin Kirste gehört zu den Mitbegründerinnen der Interreligiösen Arbeitsstelle (INTR°A) und baute zusammen mit Reinhard Kirste die InterReligiöse Bibliothek (IRB) auf. Ihr interreligiöses Engagement (neben vielen Reisen) zeigt sich auch in ihrer weit gefassten künstlerischen Tätigkeit. Allerdings waren von ihr nur 1977 bei einer Hobby-Künstler Ausstellung in der Stadtgalerie Altena einige ihrer Werke zu sehen. Alle von ihr geschaffenen Kunstwerke befinden sich in der Interreligiösen Bibliothek und im zum Haus gehörenden Garten der Religionen.
West-östlicher Divan Iserlohn – Baustelle Kulturbrücke Nr. 01 – 142:
Von 1991 – 2018 gehörte Karin Kirste zum Vorbereitungskreis und war zugleich Mitorganisatorin
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| Am Schloss Schwetzingen 2016 |
die Alzheimer-Demenz bei ihr durchgebrochen war
(fast parallel zur Corona-Epidemie).
In der Würdigung ihres umfassenden interreligiösen Engagements wurde sie von
Vorstand und Kuratorium der Stiftung am 05.09.2020 zur Ehrenvorsitzenden ernannt.
Am 24.08.2022 (52. Hochzeitstag!) erfolgte wegen des verstärkten Krankheitsverlaufs
der Umzug in in das Pflegeheim St. Aloysius in Iserlohn.
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| Vor dem Hotel Holzrichter, Veserde, 26.03.2022 |
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| Waldspaziergang – Ende Mai 2022 |
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| An der Lenne in Altena, 18.08.2022 |
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| Volksgarten Letmathe, Nov. 2024 |
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| Abschied auf Raten – und ohne Wiederkehr >>> (Iserlohn, Stadtwald, Sept.2023) |
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| März 2025, unterer Seilersee, Iserlohn |

Foto: Juli 2025













