
ANTIKE WELT
Zeitschrift für Archäologie und Kulturgeschichte (zweimonatlich)
Heft 4/2026, 100 S., Abb.: Kriminalfälle der Antike
Freiburg/Br.: Herder Verlag — ISSN 0003-570-X
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INHALT
- Tatort Antike: Zwischen Recht und Überlieferung
Von Leoni Hellmayr - Mörderisches Athen: Tötungsdelikte im Spiegel der attischen Gerichtsreden
Von Josef Fischer - Jüdischer Widerstand – Römische Ängste: Ein geheimnisvolles Vergehen aus der Zeit Hadrians
Von Anna Dolganov - Der Tod von Ramses III.: Neue Einblicke in ein altägyptisches Verbrechen
Von Albert Zink - Ehebruch im Alten Mesopotamien: Zwischen Gesetzestext und rechtlicher Praxis
Von Ilan Peled
Ob Steuerhinterziehung, Korruption oder Mord – ein Blick in die Antike zeigt, dass menschliche Verfehlungen kein modernes Phänomen sind. Die überlieferten Kriminalfälle wirken erstaunlich vertraut und lassen erkennen, wie nah uns die Menschen vergangener Epochen in ihrem Denken und Handeln stehen. Zugleich erzählen die dokumentierten Vergehen und ihre Bestrafung von den besonderen gesellschaftlichen Normen und rechtlichen Strukturen einer längst vergangenen Zeit (Leoni Hellmayr).
Ergänzend aus dem IRB-Blog-Archiv
— Die wirkungsgeschichtliche Bedeutung antiker Religion und Philosophie >>>
— Die Römischen Göttinnen und Götter und das Christentum >>>