Johannes Lähnemann:
Frieden muss noch werden.
Interreligiöse Bildung – Friedenspädagogik im Rahmen von Religions for Peace Deutschland
Veröffentlichungen der Forschungsstelle für Öffentliche Religionspädagogik 2
FAU [Friedrich Alexander-Universität Nürnberg] Studien aus der Philosophischen Fakultät, ,Bd. 36
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(44.03 MB – ISBN PDF: 978-3-96147-936-8) — FAU University Press 2026
— Druckausgabe bei FAU University Press 2026, III, 126 S. — ISBN 978-3-96147-935-1
— Details: https://open.fau.de/handle/openfau/40185 — https://doi.org/10.25593/978-3-96147-936-8
Zusammenfassung
„Frieden muss noch werden“: Das Buch schildert Interreligiöse Bildung und Friedenspädagogik als einen dynamischen Prozess. Er entwickelt sich lebendig – entgegen allen Unfriedens- und Abgrenzungstendenzen, die sich gegenwärtig weitgehend im öffentlichen Bewusstsein festsetzen. Das Buch geht aus der Arbeitsgruppe Interreligiöse Bildung-Friedenspädagogik hervor, die bei Religions for Peace Deutschland gebildet wurde und bietet eine Gesamtübersicht über interreligiöse und friedenspädagogische Bildungsaktivitäten im deutschsprachigen Raum. Es erfasst Projekte vom Elementarbereich über die verschiedenen Schulstufen bis hin zu Studiengängen und Forschungsarbeiten an Universitäten. Es schildert Beispiele der Bildungsarbeit in Städten und Kommunen, aber auch der Kulturbegegnung in Musik und Kunst. Schließlich werden Projekte vorgestellt, die sich direkt der Friedenspädagogik zur Vorbeugung vor Konflikten und zu ihrer Bearbeitung widmen. Zwischen den Projekten gibt es viele Verbindungen, mit denen sie sich gegenseitig befruchten können.
Abstract:
“Peace Is Yet to Come”: The book describes interfaith education and peace education as a dynamic process. It is evolving in a vibrant way—in contrast to all the tendencies toward discord and division that are currently taking root in the public consciousness. The book emerged from the Interfaith Education and Peace Education Working Group formed by Religions for Peace Germany and offers a comprehensive overview of interfaith and peace education activities in German-speaking countries. It covers projects ranging from early childhood education through various school levels to university degree programs and research. It describes examples of educational work in cities and municipalities, as well as cultural encounters in music and art. Finally, it presents projects directly dedicated to peace education for conflict prevention and resolution. There are many connections between the projects, allowing them to enrich one another.
Materialzusammenstellung der Interreligiösen Bibliothek (IRB):
— Mehr zu Leben und interreligiös-friedenspädagogischem Wirken von Johannes Lähnemann >>>
— Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg:
Nürnberger Foren zur Kulturbegegnung 1980-2020 >>>
Inhaltsverzeichnis
Vorwort ……………………………………………………………………………………. 1
1 Interreligiöses Lernen und Friedenspädagogik vor globalen
Herausforderungen – eine Aufgabe für Religions for Peace ……… 5
1.1 These und Aufgabe …………………………………………………………………. 5
1.2 Friedenserziehung im Rahmen von Religions for Peace ……………… 7
1.2.1 Anfänge und Fortschritte bei den Weltversammlungen seit der Gründung 1970 … 7
1.2.2 Neue Impulse bei der 10. Weltversammlung 2019 in Lindau ….. 12
1.3 Die Arbeitsgruppe Interreligiöse Bildung – Friedenspädagogik bei Religions for Peace Deutschland … 16
2 Die besonderen Möglichkeiten und Bedingungen im deutschsprachigen Raum … 21
3 Pädagogik, Theologie, Interdisziplinarität – neue Entwicklungen in Elementarerziehung,
Schule und Hochschule … 25
3.1 Kitas – multireligiös und multikulturell ………………………………….. 27
3.1.1 Frieder Harz und Helgard Jamal: Religionssensible Offenheit und interreligiöse Bildung … 27
3.1.2 Die Irenicus-Kita für alle Religionen in Pforzheim ………………. 29
3.2 Grundlegungen für den schulischen Religionsunterricht …………. 30
3.2.1 Die Entwicklung bis 2016 ……………………………………………………. 31
3.2.2 Die Weiterentwicklung des trialogischen Ansatzes bei Clauß Peter Sajak ….. 33
3.2.3 Karlo Meyer: Grundlagen interreligiösen Lernens ……………….. 34
3.2.4 Judentum und Islam unterrichten – das Jahrbuch der
Religionspädagogik 2020 und der Sammelband „Interreligiöse Öffnung durch Begegnung“ . 38
3.3 Arbeiten zur Interreligiösen Kooperation ……………………………….. 39
3.3.1 Friedrich Schweitzer, Fahimah Ulfat: Dialogisch – kooperativ – elementarisiert … 40
3.3.2 Friedrich Schweitzer, Fahimah Ulfat, Reinhold Boschki:
Interreligiöse Kooperation im Religionsunterricht ……………….. 41
3.3.3 Katja Boehme: Interreligiöses Begegnungslernen und
das ERASMUS-Projekt „Sharing World Views“ … 42
3.3.4 Christlich-Islamischer Religionsunterricht im Teamteaching .. 44
3.4 Der Hamburger Religionsunterricht für alle (RUfa2.0) …………….. 45
3.5 Empirische Arbeiten …………………………………………………………….. 49
3.5.1 Friedrich Schweitzer, Magda Bräuer, Martin Losert, Reinhold Boschki:
Interreligiöses Lernen, Perspektivenübernahme, Schüler:innenorientierung … 50
3.5.2 Manfred Pirner, Julia Bradtke, Ulrich Riegel: Religion als Ressource und Risiko (ReReRi) .. 54
3.5.3 Fahimah Ulfat: Die Selbstrelationierung muslimischer Kinder zu Gott …. 56
3.5.4 Selcen Güzel: Potenziale des Islam-Unterrichts …………………… 57
3.6 Interreligiöse Kooperation an Hochschulen ……………………………. 57
3.6.1 Die Nürnberger Foren einer Erziehung zur Religions- und Kulturbegegnung … 58
3.6.2 Die Research Unit for Public Religious Education an der
Universität Erlangen-Nürnberg und das Digitale Lernhaus „Jüdisches Leben“ …… 60
3.6.3 Die Akademie der Weltreligionen an der Universität Hamburg ………. 64
3.6.4 Studiengänge zur interreligiösen Qualifikation an der Universität Augsburg … 65
3.6.5 Das „Christlich-Islamische Forum für Religionspädagogik (CIFR)“ an der Universität Münster …. 68
3.6.6 Pluralistische Religionspädagogik und Komparative Theologie …. 69
3.6.7 Das Bayerische Forschungszentrum für Interreligiöse Diskurse (BaFID Erlangen) … 70
3.6.8 Die Standing Commission Interreligious Education bei Religions for Peace International .. 72
3.6.9 “Facing Global Challenges. Environmental and Peace Education in
Interreligious Cooperation for teacher training” (ERASMUS-Projekt Augsburg) … 73
4 Begegnung – Verständigung – Kooperation:
Bildungsinitiativen im Bereich der Kommunen, Akademien, Stiftungen … 77
4.1 Orte und Häuser interreligiöser Zusammenarbeit …………………… 77
4.1.1 Die Nürnberger Gruppe der Religionen für den Frieden/RfP,
das Begegnungszentrum Brücke und die Begegnungsstube Medina – und weitere „Friedensstädte“ …. 77
4.1.2 Das Haus der Religionen Hannover und die Dr. Buhmann-Stiftung … 83
4.1.3 Das Berliner Forum der Religionen und das House of One …… 85
4.2 Kulturbegegnung interreligiös ……………………………………………….. 89
4.2.1 MUSICA SACRA INTERNATIONAL …………………………………… 90
4.2.2 Der Interreligiöse Chor Frankfurt (IRCF) …………………………….. 91
4.2.3 TRIMUM – Musik im Trialog …………………………………………….. 92
4.2.4 Kunst im interreligiösen Dialog Hamburg ………………………….. 94
4.2.5 Gärten der Religionen – die Beispiele Köln, Karlsruhe und Recklinghausen … 95
5 Für eine Kultur der Gewaltlosigkeit, Solidarität, Anerkennung – Lernwege für den Frieden … 99
5.1 RELIGION MACHT FRIEDEN – die Arbeiten von Markus Weingardt und Martin Bauschke … 99
5.2 Die Interdisziplinäre Forschungsstelle Wertebildung Osnabrück …101
5.3 Die Stiftung Weltethos … 103
5.4 Die Eugen-Biser-Stiftung zur Zukunft des Christentums und
dem Dialog zwischen den Religionen und Kulturen ….. 107
5.5 Peace Education meets Religion – Manual für Multiplayers,
Berghof Foundation und Universität Augsburg …. 109
5.6 Peace Charter for Forgiveness and Reconciliation – Religions for Peace International New York … 111
5.7 Johannes Lähnemann: Interreligious and Peace Education in Times of Crisis.
A History of Religions for Peace … 113
5.8 Das Handbuch Religion in Konflikten und Friedensprozessen (Hg. v. Ines-Jacqueline Werkner) … 115