Ägypten – Land am Nil in der Spannung zwischen Antike und Moderne (IRB-Dokumentation)

Bibliotheca Alexandrina – Worte an der Wand (wikipedia.en)

 

Reise von der frühen Antike bis in die Moderne
Lebensader Nil – von Assuan bis Alexandria(Beiträge: wikipedia) >>>

 
CHRONOLOGIE

„Ägypten kann auf rund 5.000 Jahre Geschichte zurückblicken, die prähistorischen Funde nicht mitgerechnet. Somit entstand am Nil eine der ersten Hochkulturen der Menschheit … In der Frühzeit Ägyptens entwickelt sich der ägyptische Staat rund um die religiöse und politische Figur Pharaos. Die anschließende Geschichte des pharaonischen Ägypten ist geprägt von einer zyklischen Pendelbewegung zwischen Phasen staatlicher Einheit und Phasen staatlicher Vielheit. Die Blütezeiten des Zentralstaates nennt man Altes Reich, Mittleres Reich und Neues Reich. Die Phasen der Dezentralisierung, Partikularisierung und Polyarchie (d. h. Aufteilung der Macht unter vielen lokalen Herrschern) bezeichnet man als Zwischenzeiten. Die Spätzeit war geprägt von der Vorherrschaft der Assyrer und Perser, aber auch von kurzen Phasen der Unabhängigkeit und Restauration … „
„Griechisch-römische Epoche
Das Reich der Ptolemäer und die römische Zeit können im weitesten Sinne dem pharaonischen Ägypten zugerechnet werden. Die Ptolemäischen Herrscher, die Ägypten zu einem der reichsten und mächtigsten Staaten des östlichen Mittelmeeres machten, präsentierten sich als Pharaonen. Unter ihrer Herrschaft wurden zahlreiche Tempel in Ägypten gebaut. Auch unter der römischen Vorherrschaft wurden weiterhin ägyptische Tempel errichtet und ausgebaut ….

Griechische Zeit
Alexander der Große und das Reich der Ptolemäer: 332 – 30 v. Chr.
Römische Zeit –
Ägypten als Provinz des römischen Weltreiches): 27/30 v. Chr. – 395n. Chr.
Byzantinische Zeit –
Ägypten als Provinz des oströmischen Reiches): 395 – 639 n.Chr. …

Im islamisch-arabischen Mittelalter (639 -1517) „wurde Ägypten islamisiert und kulturell und sprachlich arabisiert. Dennoch blieb über das ganze Mittelalter bis in die Neuzeit eine starke christliche Minderheit bestehen, die das Koptische als Kirchensprache und teilweise als lokale Umgangssprache pflegte. Zu Beginn der arabischen Eroberung gehörte Ägypten zum Großreich der Omaijaden und Abbasiden und wurde von Damaskus und später von Bagdad aus regiert. Nach der Zersplitterung des arabischen Weltreichs war Ägypten über lange Zeiten ein selbständiger islamischer Staat. Einer der berühmtesten ägyptischen Herrscher des Mittelalters war Sultan Saladin , der gegen die Kreuzfahrer kämpfte ...

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde Ägypten von den Türken erobert. Die 
Osmanische Zeit (1517 – 1805) war eine Epoche der Fremdherrschaft. Ägypten wurde von einem Statthalter (Pascha) verwaltet, der die Amts- und Regierungsgeschäfte im Namen der Hohen Pforte in Istanbul führte. Geschwächt wurde der türkisch-osmanische Anspruch auf Ägypten durch die französische Expedition Napoleon Bonapartes nach Ägypten (1798-99) …
Unter dem Pascha Mohammed Ali konnte Ägypten eine zwar nicht nominelle aber real-praktische Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich erstreiten. …
1882 geriet Ägypten unter britische Schutzmacht, nicht nur, aber auch wegen der Bedeutung des Suezkanals für den Seeweg nach Indien.

1922 wurde Ägypten wieder ein unabhängiges Königtum (konstitutionelle Monarchie). 1952 wurde König Faruk I gestürzt und 1953 von General Naguib und Gamal Abdel Nasser die Arabische Republik Ägypten ausgerufen. Seit dem Attentat auf Nassers Nachfolger, Präsident Anwar el-Sadat, lag die politische Führung des Landes in den Händen von Präsident Hosni Mubarak. Er wurde in der Revolution des arabischen Frühlings 2011 gestürzt. Nach einem kurzen Intermezzo der Muslimbruderschaft und einer Gegenrevolution regiert seit 2013 Abd al-Fattah as-Sisi.

Auszug aus der Information von „Stern Tours“ zu Ägyptenreisen mit weiterführenden präzisen Artikeln zu den einzelnen Epochen.———————————————————————————————————————–
Die einzelnen Epochen – Übersicht

Frühzeit                   1.-3. Dynastie — ca. 3100 – 2700 v. Chr.
Altes Reich               4.-6. Dynastie — ca. 2700 – 2200 v. Chr.
Erste Zwischenzeit   7./8. Dynastie — ca. 2200 – 2000 v. Chr.
Mittleres Reich           11.-12. Dynastie — ca. 2000 – 1750 v. Chr.
Zweite Zwischenzeit   13.-17. Dynastie — ca. 1750 – 1550 v. Chr.
Neues Reich               18.-20. Dynastie — ca. 1550 – 1100 v. Chr.
Dritte Zwischenzeit       21.-25. Dynastie — ca. 1100 – 664/3 v. Chr.
Spätzeit                   26. -31. Dynastie — 664/3 – 332 v. Chr. 
Zitiert aus: Roman Gundacker: Ein Jahr nach dem anderen. Der lange Weg zu einer Chronologie in Ägypten,
in: Antike Welt, Nr. 4/26, S. 39  —-  Alle weiteren Epochen, s.o.
——————————————————————————————————————————-

CHRISTEN und MUSLIME

Die sog. hängende Kirche in Kairo,
die früheste koptische Kirche, 4. Jh.
(wikipedia.en: History of Egypt)

Das alte Ägypten

  • Sterben, Tod und Jenseits im Alten Ägypten bis in die christliche Epoche (IRB-Archiv)

    Au cœur de l’Égypte ancienne
    Übernommen aus: Herodote.net: Égypte

    Et soudain, les hiéroglyphes ont livré leurs secrets… C’était il y a deux siècles. Le jeune Champollion avait réussi à déchiffrer l’écriture des pharaons grâce à une pierre gravée découverte à Rosette, dans le delta du Nil. Pour célébrer ce bicentenaire, la BnF (Paris) lui consacre une exposition jusqu’au 24 juillet. 
    Un siècle plus tard, en novembre 1922, Howard Carter livrait à la lumière la seule tombe de pharaon encore intacte, celle de Toutânkhamon. C’est l’occasion de redécouvrir la civilisation égyptienne et ses trente dynasties de pharaons…

    Découverte de la pierre de Rosette

    LIRE

    Champollion déchiffre les hiéroglyphes

    LIRE

    Le tombeau de Toutânkhamon dévoilé

    LIRE

    L’Égypte… un don du Nil

    LIRE

    Le panthéon des divinités

    LIRE

    Trente dynasties de pharaons

    LIRE

    Dans la peau d’un ancien Égyptien

    LIRE

    Hatchepsout

    LIRE

    Néfertiti 

    LIRE

    Touthânkamon

    LIRE

    Cléopâtre

    LIRE

    Erinnerungen an die Antike auf Papyri

    Oben: Ma’at – Göttin der Wahrheit
    Unten: Opfer für Anubis, Gott der Totenriten (Foto: Interreligiöse Bibliothek, IRB)