Ahmad Milad Karimi: Liebende Begegnung mit Judentum und Christentum


Die Schönheit des Judentums.
Eine muslimische Liebeserklärung
Ostfildern: Patmos (März) 2026, 80 S.
 
ISBN-10 ‏ : ‎ 3843616396 —
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3843616393


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Verlagsinformation
»In der Schönheit des Judentums fühlt sich mein Glaube, der sich im Islam kultiviert hat, zu Hause, wie man sich bei einer Freundin, einem Freund zu Hause fühlt, ohne ihr oder ihm das Haus streitig zu machen, als wäre es das eigene.« Ahmad Milad Karimi
Die Liebeserklärung eines Muslims an das Judentum: Ahmad Milad Karimi ist davon überzeugt, dass es eine tiefe Verbindung gibt zwischen den spirituellen Überlieferungen von Judentum und Islam und dass diese Brücke, recht verstanden, für die Konflikte unserer Zeit Teil der Lösung sein könnte und nicht Teil des Problems ist. Der Islamgelehrte erinnert an die Nähe beider Glaubenswege, die sich auf Abraham, auf Sara und Hagar berufen, auf gemeinsame Propheten und Geschichten. Er entdeckt die Schönheit jüdischer Spiritualität, für ihn ein Zeichen, dass – trotz Wut und Hass – Friede möglich ist, »dass das, was uns verbindet, größer ist als das, was uns trennt«.

Rezension
»›Es gibt Momente, in denen der Hass so laut ist, dass die Liebe kaum mehr zu vernehmen ist.‹ Mit diesem Satz hebt der kurze Essay an, mit dem Ahmad Milad Karimi das gänzlich abwegig Scheinende wagt: Eine Liebeserklärung an das Judentum aus muslimischer Perspektive – ja, gerade jetzt, weil es Not tut. […] Als Leser schließt man dieses Büchlein mit einem eigentlich gar nicht so utopischen Wunsch: Möge es statt Bomben und Raketen doch diesen Text auf die Konfliktregion niederregnen.

«Stefan Weiss, Handreichung: Ahmad Milad Karimis »muslimische Liebeserklärung« an das Judentum, in: »Der Standard«, 05.06.2026Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag

Die Schönheit des Christentums.
Eine muslimische Liebeserklärung
Ostfildern: Patmos (erscheint 24. August) 2026, 96 S.


ISBN-10 ‏ : ‎ 3843616760 — ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3843616768

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Verlagsinformation
Ahmad Milad Karimi steht vor einem Kreuz. Sein muslimischer Glaube sagt Nein: Der Koran verneint die Kreuzigung Jesu. Und doch kann Karimi sich diesem Bild nicht entziehen. Und er spürt eine Erschütterung, die er nicht einfach beiseiteschieben kann. Er beschreibt diese innere Spannung: die eigene Treue zum Islam und das Staunen vor dem Glauben, dass Gott selbst Mensch wurde und den Tod am Kreuz auf sich nahm.
Der muslimische Autor übernimmt das christliche Bekenntnis nicht, aber er nimmt es ernst: als geistige Erfahrung, als Ausdruck einer Liebe, die Gott in äußerster Nähe denkt. Eine muslimische Liebeserklärung an das Christentum: kein harmonisierender Dialog, sondern ein Ringen mit dem Anderen. Karimi entdeckt im Fremden eine Schönheit, die seinen Glauben nicht auflöst, sondern vertieft.
Ein Buch über die Hoffnung, dass der eigene Glaube im Blick auf den Anderen reifer wird. 

— Einblicke in das Denken von Ahmad Milad Karimi (IRB Blog-Archiv):
Die Frage nach dem Gottesgrund im Licht von Theologie und Poesie >>>

Mehr zu Ahmad Milad Karimi – Materialzusammenstellung in der Interreligiösen Bibliothek >>>

Der Engel der Kulturen
vor dem Eingang der Interreligiösen Bibliothek
(IRB)
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